Mainz, 29. Juli 2010 - Im dritten Jahr der Finanzkrise steht fest: Oldtimer-Besitzer gehören zu den Gewinnern, denn ihr geliebtes altes Blech ist nicht vermehrbar. "Noch nie war Oldtimer-Fahren so beliebt", titelt ADAC-Motorwelt (Juni-Ausgabe). Die Zulassungsstatistik mit H-Kennzeichen kennt nur eine Richtung: Nach oben! Die ADAC-Headline "Die neue Lust auf alte Autos" bedeutet für sleeping-beauties.de: "Die neue Lust auf altes Blech"!
Auch SPIEGEL.de greift mit der Rubrik "Fernverkehr" und dem Titel "Der letzte Parkplatz" unser Lieblingsthema erneut auf. Wunderschöne Fotos links liegengelassener Fahrzeuge zieren das Auto-Ressort des Hamburger Nachrichtenportals und weisen des Weg zum eigenen mobilen (oder auch morbiden) Schätzchen.
Am Ende Ihrer Entdeckungsreise auf sleeping-beauties.de könnte die Metamorphose einer Schrottkarosse zu einem Sammlerstück stehen, entweder "nur" in Ihrer Vorstellung oder im echten Leben. Lassen Sie sich auf ein Abenteuer des Sehens ein. Genießen Sie die Ästhetik des Augenblicks, die morbide Schönheit links liegen gelassener Fahrzeuge, die nur darauf warten, wach geküsst zu werden.
Ästhetik pur erlebt man auf vielen abgelegenen Schrottplätzen Nordamerikas. Hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Vor allem in Texas, New Mexcio, Arizona und Nevada dämmern Flaggschiffe der 50er und 60er Jahre in der glühenden Sonne der Ewigkeit entgegen. Der Erhaltungszustand ist dabei oft überraschend gut. Meist ziert nur eine hauchdünne Schicht Flugrost das dicke Blech.
Gestapelt wird zum Glück fast nirgends, denn es gibt Platz in Hülle und Fülle. In Maricopa außerhalb von Phoenix, Arizona, reiht sich Straßenkreuzer an Straßenkreuzer. Vor allem während der frühen Morgenstunden und Abenddämmerung wirkt die morbide Schönheit der "sleeping beauties" besonders faszinierend. Da möchte man mit der Kamera nur noch draufhalten oder einfach die Blicke durch die endlosen Reihen schweifen lassen, um in Gedanken so manche "Schönheit" zu neuem Leben zu erwecken.
Mit sleeping-beauties.de und dem Claimer "Rost in seiner schönsten Form!" widmet Frank R. Schulz der Kunstform "Schrott" einen eigenen Raum im Internet. „Die Ästhetik längst vergessener und verwitterter Karossen fasziniert die Menschen seit jeher. Das zeigt unter anderem der nicht abreißende Erfolg von Retro-Design im Automobil- und Motorradbau,“ so der Kenner der Branche, der sich auch Genuss-, und Design-Themen gerne widmet.
Presserubrik und Antenne Thüringen Interview mit Frank Schulz